Presseinformation 26/2026
Abhängigkeit der EU: cep fordert koordinierte Strategie gegen wirtschaftliche Erpressbarkeit
- Der EU fehlt es nach wie vor an einer koordinierten Strategie zum Schutz vor wirtschaftlichem Zwang durch Länder wie China oder den USA.
- Für eine glaubwürdige Abschreckung braucht es für den Ernstfall einen vorab definierten Maßnahmenkatalog, der sich auf die wirtschaftlichen Schwachstellen der Gegenseite fokussiert.
- Gegenmaßnahmen sollten zukünftig mit engen Handelspartnern koordiniert werden, um ihre Wirksamkeit zu erhöhen.
Berlin/Freiburg. Die EU will mit dem Anti-Coercion Instrument ihre wirtschaftliche Erpressbarkeit verringern. Das Centrum für Europäische Politik (cep) hat das Handelsinstrument auf seine bisherige Wirksamkeit untersucht und empfiehlt weitere wirtschaftliche Gegenmaßnahmen sowie politische Geschlossenheit innerhalb der EU.
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