Presseinformationen

Presseinformation 26/2026

Abhängigkeit der EU: cep fordert koordinierte Strategie gegen wirtschaftliche Erpressbarkeit

  • Der EU fehlt es nach wie vor an einer koordinierten Strategie zum Schutz vor wirtschaftlichem Zwang durch Länder wie China oder den USA.
  • Für eine glaubwürdige Abschreckung braucht es für den Ernstfall einen vorab definierten Maßnahmenkatalog, der sich auf die wirtschaftlichen Schwachstellen der Gegenseite fokussiert.
  • Gegenmaßnahmen sollten zukünftig mit engen Handelspartnern koordiniert werden, um ihre Wirksamkeit zu erhöhen.

Berlin/Freiburg. Die EU will mit dem Anti-Coercion Instrument ihre wirtschaftliche Erpressbarkeit verringern. Das Centrum für Europäische Politik (cep) hat das Handelsinstrument auf seine bisherige Wirksamkeit untersucht und empfiehlt weitere wirtschaftliche Gegenmaßnahmen sowie politische Geschlossenheit innerhalb der EU.

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Presseinformation 25/2026

KI und Arbeitsmarkt: 
Warum die Rentenreform das Wichtigste übersieht

  • Schon 2027 drohen den deutschen Sozialversicherungen Finanzierungslücken von über 50 Milliarden Euro. KI droht, solche Lücken langfristig durch eine schleichende Verlagerung von Lohn- zu Kapitaleinkommen zu vergrößern.
  • KI ist für statistische Frühindikatoren weitgehend unsichtbar. KI reduziert zunächst Einstiegspositionen und Neueinstellungen, ohne dass dies in den klassischen Arbeitsmarktstatistiken auffällt.
  • Das cep fordert KI-Satellitenkonten, einen verbindlichen KI-Überprüfungsmechanismus in der Rentenreform sowie klare Regeln, wie der Faktor Arbeit an KI-bedingten Kapitalerträgen beteiligt werden kann.

Berlin/Freiburg. Schon im kommenden Jahr klaffen in den deutschen Sozialversicherungen Finanzierungslücken von zusammen über 50 Milliarden Euro. Die aktuellen Reformdebatten unterschätzen, wie stark Künstliche Intelligenz (KI) diese Lücken langfristig noch vergrößern könnte, zeigt das Centrum für Europäische Politik (cep) in einem neuen Konzeptpapier. Da sich die Finanzierung der deutschen Sozialversicherungen stark auf die Lohnsumme stützt, schwächt eine Verschiebung hin zu Kapitaleinkommen ihre Beitragsbasis strukturell.

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Kontaktpersonen

Camille Réau

Camille Réau

Referentin für Kommunikation

Dr. Stephan Seiler

Dr. Stephan Seiler

Referent für Kommunikation