Presseinformationen

Presseinformation 7/2026

Insolvenzrecht: cep fordert neuen Ansatz zur Stärkung der Kapitalmarktunion

  • Zersplitterte nationale Insolvenzregeln erhöhen Rechtsunsicherheit und schrecken Investoren ab.
  • Insolvenzverfahren dauern in der EU bis zu 3,5 Jahre und Gerichtskosten verschlingen bis zu 15 Prozent des Insolvenzvermögens.
  • Das cep schlägt eine Vier-Säulen-Reformstrategie vor, darunter ein freiwilliges europäisches „28. Regime“ für grenzüberschreitende Insolvenzfälle.

Berlin/Freiburg. Die Europäische Union will ihre Kapitalmarktunion vertiefen, um Investitionen zu erleichtern. Doch ein zentraler Baustein fehlt: ein verlässlicher Rahmen für Unternehmensinsolvenzen. Während auf europäischer Ebene derzeit über ein sogenanntes „28. Regime“ im Gesellschaftsrecht diskutiert wird – etwa in Form einer neuen europäischen Unternehmensform („EU Inc.“) – spielt das Insolvenzrecht bislang nur eine Nebenrolle. Aus Sicht des Centrums für Europäische Politik (cep) greift dieser Ansatz zu kurz: Das stark fragmentierte Insolvenzrecht ist eines der größten Hindernisse für einen integrierten europäischen Kapitalmarkt. Das cep plädiert daher für eine Reformstrategie, die auch ein optionales europäisches „28. Insolvenzregime“ für grenzüberschreitende Fälle vorsieht. 

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Presseinformation 6/2026

Buy European: cep fordert Beschränkung auf strategische Transformationstechnologien

Berlin/Freiburg. Mit dem Industrial Accelerator Act (IAA) möchte die EU-Kommission die Nachfrage nach emissionsarmen Technologien und Produkten aus europäischer Herstellung steigern. Das Centrum für Europäische Politik (cep) bewertet in einer Studie die Potenziale und Risiken der von der Kommission vorgeschlagenen „Buy-European“-Vorgaben.

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Kontaktpersonen

Camille Réau

Camille Réau

Referentin für Kommunikation

Dr. Stephan Seiler

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Referent für Kommunikation