Presseinformation 39/2026
KI-Rechenzentren: cep empfiehlt europäische Arbeitsteilung statt Abwehrdebatte
- Nordische Länder wie Finnland bieten günstigen, emissionsarmen Strom, ein kühles Klima und zügige Netzanschlüsse für das Training großer KI-Modelle, Deutschland die industrielle Nachfrage. Gebündelte, mehrjährige Abnahmeverträge würden große Anlagen finanzierbar machen.
- Nur fünf Prozent der weltweiten KI-Rechenleistung befindet sich in Europa. Das cep fordert verbindliche Fristen für Genehmigungen und Netzanschlüsse, um das Tempo beim Zubau zu erhöhen.
- Viele Einwände gegen Rechenzentren halten der empirischen Prüfung nur bedingt stand. Wichtige offene Fragen betreffen die Eigentümerschaft und die lokale Verteilung von Steuereinnahmen.
Berlin/Helsinki. Deutschland und Finnland können gemeinsam eine Schlüsselrolle beim Ausbau einer souveränen europäischen KI-Infrastruktur übernehmen. Während Finnland mit günstiger Energie und schnellen Netzanschlüssen gute Bedingungen für große KI-Rechenzentren bietet, verfügt Deutschland über eine starke industrielle Basis und eine hohe Nachfrage nach KI-Anwendungen. In einer aktuellen Studie empfiehlt das Centrum für Europäische Politik (cep) eine europäische Arbeitsteilung.
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