Reduktion von CO2-Emissionen im Seeverkehr (cepInput)

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Die EU will erstmals Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen im Seeverkehr ergreifen. Der erste Teil eines zweiteiligen cepInput nimmt eine Bestandsaufnahme der klimapolitischen Ausgangslage auf globaler und EU-Ebene vor, und bewertet die Wirkungsweisen möglicher Maßnahmen.

cepInput

Angesichts des globalen Charakters sowohl des Klimas als auch des Seeverkehrs sollten CO2-Reduktions­maßnahmen möglichst weltweit ergriffen werden. Wegen der relativ langsamen Fortschritte innerhalb der Internationalen Schifffahrtsorganisation IMO sieht die EU-Kommission allerdings die Notwendigkeit für Maßnahmen auf europäischer Ebene. Das Mittel der Wahl sollte dabei die Einbeziehung des Seeverkehrs in ein EU-weites Emissionshandelssystem sein. Im Gegensatz zu ordnungsrechtlichen Vorgaben, Fördergeldern und CO2-Abgaben würde ein Emissionshandel das politisch gesetzte Reduktionsvolumen sicher erreichen. Zudem ist der Emissionshandel kosteneffizient. Eine Reduktion kann zu geringstmöglichen Kosten erfolgen.