Zollvergünstigungen für Entwicklungsländer

Die EU gewährt seit 1971 Entwicklungsländern reduzierte Importzölle, damit sie sich am Weltmarkt besser behaupten und wirtschaftlich entwickeln können. Grundlage ist das „Schema allgemeiner Zollpräferenzen“ (APS). Die Kommission will das derzeitige System der Zollvergünstigungen überarbeiten und Vergünstigungen für eine Vielzahl von Ländern streichen, die ihrer Ansicht nach international hinreichend konkurrenzfähig sind.

Das CEP meint:

Das neue APS lockert zwar einige Voraussetzungen für Zollvergünstigungen geringfügig, bleibt in seiner Gesamtheit aber ein erheblicher – protektionistischer – Rückschritt. Denn die Zollvergünstigungen werden für deutlich mehr als die Hälfte der bisherigen APS-Länder aufgehoben. Und Schutzklauseln für EU-Unternehmen sollen auch weiterhin die Aufhebung von Zollvergünstigungen ermöglichen, was den entwicklungspolitischen Motiven widerspricht.

CEP-Monitor

Vorschlag KOM Kurztitel CEP-Analyse Positionen Rat & EP Verfahrensablauf Ergebnis

KOM(2011) 241
Verordnung
10.5.2011
 
 

Zollvergünstigungen für Entwicklungsländer

04.07.2011

cepMonitor

31.05.2012

Rat

Erörterung

23.05.2012

EP

1. Lesung

 

16.03.2012

Rat

Erörterung

01.03.2012

EP

Ausschussbericht

   

 

 

 

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