
Dr. Götz Reichert
Wissenschaftlicher Referent
Umwelt, Energie
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Mitteilung zur Begrenzung des Klimawandels auf 2 Grad Celsius
In ihrer Mitteilung „Begrenzung des globalen Klimawandels auf 2 Grad Celsius: Der Weg in die Zukunft bis 2020 und darüber hinaus“ unterbreitet die Europäische Kommission Vorschläge für Maß- nahmen zur dauerhaften Begrenzung der glo- balen Erwärmung auf 2°C. Dazu zählen unter anderem die Verpflichtung der EU, ihre Treibhaus- gasemissionen bis 2020 um mindestens 20% zu senken sowie die angestrebte Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamt- energieverbrauch der EU auf 20%. Zugleich schlägt die Kommission eine Stärkung des Emissionshandelssystems vor.
Von der Kommissionsmitteilung betroffen sind der Energiesektor, die gesamte Volkswirtschaft und die breite Öffentlichkeit.
In seiner Analyse der Mitteilung begrüßt das Centrum für Europäische Politik (CEP), dass die von der Kommission angestrebte Stärkung des Emissionshandelssystems in der EU für größere Investitions- und Rechtssicherheit sorgt. Zudem vermeidet die beabsichtigte Harmonisierung des Zuteilungsverfahrens Wettbewerbsverzerrungen. Andererseits kritisiert das CEP die in der Mitteilung enthaltenen hoheitlichen Zielvorgaben, die plan- wirtschaftliche Züge haben und ordnungspolitisch äußerst bedenklich sind.
Zur Erreichung des 2°C-Ziels sind rigorose Vor- gaben der zulässigen CO2-Menge nötig, so das CEP. Wo und wie die Verringerung der Emissionen eintritt, sollte über den Zertifikatehandel dem Markt überlassen bleiben.
Hier finden Sie weiterführende Dokumente des CEP und der Europäischen Union zur
"Mitteilung der Kommission "Begrenzung des globalen Klimawandels auf 2 Grad Celsius: Der Weg in die Zukunft bis 2020 und darüber hinaus" KOM(2007) 2 vom 10. Januar 2007: