
Dr. Götz Reichert, LL.M.
Wissenschaftlicher Referent
Umwelt, Energie
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Verordnungsvorschlag zu den Erdgasfernleitungsnetzen
Das wichtigste Ziel des Verordnungsvorschlags KOM(2007) 532 ist der Ausbau des grenzüber- schreitenden Erdgashandels.
Unmittelbar betroffen vom Papier der Kommission sind alle Unternehmen der Energiewirtschaft, ins- besondere integrierte Erdgaskonzerne, mittelbar aber auch private und gewerbliche Endverbraucher.
Die im Kommissionsvorschlag vorgesehenen erweiterten Informationspflichten ermöglichen Marktteilnehmern und Regulierungsbehörden, missbräuchliches Verhalten von Fernleitungsnetz- betreibern besser zu erkennen, so die Wissen- schaftler des CEP in ihrer Kurzanalyse.
Wie beim Kommissionsvorschlag zum grenz- überschreitenden Stromhandel (KOM(2007) 531) sollen allerdings auch hier die Ziele der Verord- nung mit teilweise ordnungspolitisch nicht ver- tretbaren Instrumenten erreicht werden. So fordern die CEP-Forscher den Verzicht auf die vorgesehenen Zehnjahresinvestitionspläne, auf Zwangsverkäufe von ungenutzten Kapa- zitäten in Erdgasspeichern und Gasverflüssigungsanlagen (LNG-Anlagen) und die Offenlegung freier Kapazitäten in solchen Speichern und Anlagen.
Hier finden Sie eine Überblicksdarstellung des Dritten Energiemarktpakets:
Weiterführende Dokumente des CEP und der Europäischen Union zum
"Vorschlag KOM(2007) 532 vom 19. September 2007 für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rats zur Änderung der Verordnung 1775/2005/EG über die Bedingungen für den Zugang zu den Erdgasfernleitungsnetzen":
| Vorschlag | Kurztitel | CEP-Analyse | EU-Gesetzgebungsverfahren EU-Organe |
Ergebnis | Bundestag/ Bundesrat | ||||||||||||||||||
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KOM(2007) 532 |
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Gültigkeitsbeginn: |
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